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Abfallverband Schwechat präsentiert umweltfreundlichste Müllabfuhr-Flotte Österreichs

27. April 2026 | zuletzt aktualisiert am 27. April 2026
Grünes E-Müllabfuhr Auto des AWS von vorne. Bundesminister Hanke am Beifahrersitz, ein AWS Fahrer am Fahrersitz

Mobilitätsminister Peter Hanke zu Besuch in Schwadorf:
„E-Mobilität ist längst im LKW-Bereich angekommen!“

Der Abfallverband Schwechat hat am 24. April 2026 im Rahmen eines offiziellen Termins seine neue Müllabfuhr-Flotte vorgestellt und setzt damit einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Abfallwirtschaft. Mit insgesamt sechs modernen Pressmüllfahrzeugen – darunter vier vollelektrische und zwei dieselbetriebene Niederflurfahrzeuge – übernimmt der Verband seit Anfang 2026 die Sammlung von Biomüll, Restmüll und Altpapier in zwölf der 15 Verbandsgemeinden eigenständig.

AWS Team & Bürgermeister einiger Verbandsgemeinden mit Bundesminister Hanke posieren gemeinsam vor den AWS Müllanfuhr Fahrzeugen

AWS Team & Bürgermeister einiger Verbandsgemeinden mit Bundesminister Hanke posieren gemeinsam vor den AWS Müllanfuhr Fahrzeugen

Ehrengast Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur Peter Hanke betonte: „Der Abfallverband Schwechat zeigt eindrucksvoll, wie innovative Technologien und gezielte Investitionen zur Dekarbonisierung im kommunalen Bereich beitragen können. Dieses Projekt hat Vorbildwirkung weit über die Region hinaus. Ich freue mich, dass wir im Zuge unseres E-Mobilitätsprogramms eMOVE Austria zur Anschaffung der E-LKW beitragen konnten. E-Mobilität ist längst im LKW-Bereich angekommen, das zeigen Projekte wie diese. Als Mobilitätsminister werde ich weiterhin den Ausbau der E-Mobilität forcieren. Der Nutzfahrzeugbereich spielt dabei eine große Rolle, ebenso wie der öffentliche Verkehr.

AWS Müllabfuhr Fahrzeugflotte mit 6 Fachrzeugen vor dem AWS Gebäude

Mit einem Anteil an emissionsfreien Fahrzeugen, der – gemessen an der Anzahl der gesamt eingesetzten Fahrzeuge – österreichweit führend ist, unterstreicht der Abfallverband Schwechat seinen Anspruch als Vorreiter in der umweltfreundlichen Abfallwirtschaft. Rund 10.000 Tonnen Abfall werden jährlich mit der neuen Flotte gesammelt. Die Fahrzeuge vom Typ Mercedes E-Econic/Econic mit Stummer Pressmüllaufbau verfügen über modernste Sicherheits- und Assistenzsysteme sowie innovative Technologien wie die KI-gestützte Z-Cam zur Rückraumüberwachung und die SmartScan-Technologie zur Analyse von Abfallzusammensetzungen direkt im Sammelprozess. Auch im Bereich der Infrastruktur wurde investiert: Eine neue, teilweise öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur ergänzt das Gesamtkonzept.

Dr. Jürgen Preselmaier, BGM Haslau-Maria Ellend - Martin Kolber, BGM Rauchenwarth – Ing. Ernst Wendl, Stv. Obmann AWS, BGM Himberg - Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur – Jürgen Maschl, Geschäftsführer AWS, BGM Schwadorf – Roman Stachelberger, Obmann AWS, BGM Ebergassing - Mag.(FH) Thomas Schwab, BGM Gramatneusiedl - Filip Cerkezovic, AWS Leitung Logistik/Müllabfuhr vor den AWS Müllabfuhr Fahrzeugen

Dr. Jürgen Preselmaier, BGM Haslau-Maria Ellend – Martin Kolber, BGM Rauchenwarth – Ing. Ernst Wendl, Stv. Obmann AWS, BGM Himberg – Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur – Jürgen Maschl, Geschäftsführer AWS, BGM Schwadorf – Roman Stachelberger, Obmann AWS, BGM Ebergassing – Mag.(FH) Thomas Schwab, BGM Gramatneusiedl – Filip Cerkezovic, AWS Leitung Logistik/Müllabfuhr

Durch die Elektrifizierung der Sammelfahrzeuge können in den kommenden fünf Jahren rund 475 Tonnen CO₂ eingespart werden. Unterstützt wurde das Projekt durch Fördermittel der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen des E-Mobilitätsprogramms „eMOVE Austria“, das von Mobilitätsminister Peter Hanke ins Leben gerufen wurde. Insgesamt hat das Mobilitätsministerium die Anschaffung der vier E-LKW und deren Ladeinfrastruktur mit rund 800.000 € unterstützt.

Die neu aufgebaute Abteilung Müllabfuhr arbeitet mit einer softwaregestützten Tourenplanung sowie einem digitalen, adressbasierten Abfuhrkalender, der über Website und App abrufbar ist. Damit gelingt es, sowohl die Routen zu optimieren als auch Ressourcen zu schonen.

 Verbandsobmann Roman Stachelberger erklärt: „Mit unserer neuen Müllabfuhr setzen wir ein klares Zeichen für eine zukunftsorientierte und CO2 reduzierte Abfallwirtschaft in unserer Region. Wir zeigen, dass Klimaschutz, Effizienz und Versorgungssicherheit Hand in Hand gehen können.“

Vogelperspektive der Pressekonferenz des AWS: Im Hintergrund das AWS Gebäude, davor die sechse Müllabfuhr Fahrzeuge, davor diverse Personen, die der Ansprache des AWS Obmann Roman Stachelberger zuhören.

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